Einradeln Bonn - Trier Mai 2007

=Verwirklichen eines Traums oder der Anfang vom Ende?

Geplant war eine Radtour nach Santiago de Compostela. Nun wird es  erst mal ein testen, was machbar ist, machbar sein wird. Frau lernt ja dazu und dabei auch evtl. ihre Grenzen kennen.

Werde mich nun dann also auf den Weg von Bonn bis Trier machen, mit dem Trekkingrad.

 

Es geht los

Wenn es losgeht, werde ich mehr über ersten Erfahrungen ohne Mitradler, die motivieren, Karten lesen und abends den Tag aufarbeiten, berichten.

also bis später

Andrea

Trekkingrad - ach ja

So nun funktioniert auch das Reisetagebuch im Internet.

Diese Woche soll's nun losgehen. Das Wetter hat sich drauf eingestellt, es wird feucht werden nach dem langen sonnigen Frühling, aber Mairegen bringt ja bekanntlich Segen.

Ach ja, heute schon mal Probe gefahren mit dem gelben Trekkingrad, nach den vielen Touren auf dem Rennrad, mal was ganz anderes, gemütlich. Hatte mal wieder Glück: Überlegung im Gegenwind zu starten und mit Rückenwind zurück, hat sich erledigt, der Wind hat mit mir gedreht, ist echt Verlass drauf.   

So nun alle Sachen zusammensuchen, Reifen aufpumpen, Job erledigen und dann am Donnerstag starten.

Bis dann grüße ich alle

Mittwoch: Prolog

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Im Büro den Rest erledigt. Das Rad gepackt, es regnet, also auch das Regencape angezogen und nach Bonn zum Münsterladen gefahren. Dort habe ich mir meinen Pilgerausweis von Bonn - Trier geholt mit dem ersten Pilgerstempel. Habe an der Stele in Bonn am T-Punkt Friedensplatz noch ein Foto gemacht. Das ist meine Einstimmung auf den Weg, der morgen früh endlich befahren werden soll.

 

Donnerstag: erste Etappe von Hersel nach Baasem

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so, es ist 06:30 Uhr am 10.05.2007; schlecht geschlafen habe ich oder habe ich nur dies geträumt, ich war jedenfalls schon unterwegs, habe mich gesehen, wie ich mich abgestrampelt habe. So arg sollte es nun heute in der Realität nicht werden. Schaun wir mal sagt Andrea 

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Freitag: zweite Etappe Baasem - Neuerburg

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Heute, am Freitag soll es von Baasem nach Neuerburg gehen.

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Samstag: dritte Etappe Neuerburg - Trier

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Schon bricht der  letzte Tag meiner Reise an.

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Gedanken am Tag danach

Auf die Frage "und Santiago, fährst du nun?", habe ich noch keine Antwort.

Es hat mir gut getan, alleine unterwegs sein zu können, in der Natur mit all ihren schönen Seiten und auch ihren Eigenheiten (Widrigkeiten wäre zu hart ausgedrückt).

Ich denke, ich brauche mehr als 3 Tage um auf dem Weg  meinen Rhythmus, vielleicht sogar eine Symbiose mit dem Weg zu finden.

Ein wenig von dieser Veränderung habe ich am Ende des 2. Tages und am 3. Tag gemerkt. Den Alltag los lassen, die Gedanken laufen lassen. Es hat mir gefallen.

 

Wie schon gesagt: Santiago – der Jakobsweg- ist nicht auszuschließen- schaun wir mal.

 

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